Me IovisJupiter et VenerisVenus fausto sub sidere natumGöttliche Eltern
PhoebusApoll adoptavitGöttliche Eltern nomen et imposuit:Name als Wortspiel
Unde – nec est alia factum ratione – sciatisName als WortspielProleptische Antwort
me post defossumBestattung vivere corpus"corpus" humoBestattungAntithese vergänglicher Körper/unsterbliche Seele.Name als WortspielProleptische Antwort
Mich, unter einem glücklichen Stern von Jupiter und Venus geboren,
adoptierte Phoebus und gab mir meinen Namen:
Daher – und aus keinem anderen Grund – erhielt ich diesen Namen, sollt ihr wissen,
weil ich leben sollte, auch nach der Bestattung meines Körpers in der Erde.
- De viris literis illustribus
- Göttliche Eltern
- Numina
- Antike Religion
- Erwähnung einer Gottheit
- Jupiter
- Numina
- Antike Religion
- Erwähnung einer Gottheit
- Venus
- Descriptio vitae et mortis
- Name des Verstorbenen
- Name als Wortspiel
- Numina
- Antike Religion
- Erwähnung einer Gottheit
- Apoll
- Viator-Apostrophe
- Proleptische Antwort
- Consolatio
- Unsterblichkeit
- Unsterbliche Seele
- Antithese vergänglicher Körper/unsterbliche Seele
- Descriptio mortui et sepulchri
- Riten
- Bestattung
- Descriptio mortui et sepulchri
- Bezugnahme auf den Leichnam
- "corpus"
- Dramatische Darstellung
- Inneres Kommunikationssystem
- Sprecher (dramatisch)
- Verstorbener
- Dramatische Darstellung
- Inneres Kommunikationssystem
- Sprecheradressat (dramatisch)
- Wanderer
- Alliteration
- Epitheton
- Homoioptoton
- Parenthese
- Antithese
- Vergänglicher Körper vs. unsterbliche Seele.
- Hyperbaton
Latomus meint spitzfindigerweise, dass Apoll Silvestri den Namen „Postumo“ nicht gab, weil sein Vater vor seiner Geburt starb, sondern weil er auch nach (=post) seiner Bestattung, die freilich in der Erde (=humo) erfolgte, weiterleben sollte.