Felsina quem genuit
ille poeta
hic
et Plauti veteres
Er, den Felsina hervorbrachte, von Studien und Jahren verzehrt,
jener Dichter Pio, eine sprechende Bibliothek,
ist hier bestattet, mit dem alle Anmut der altertümlichen Sprache
und Plautus‘ alte Späße zugrunde gingen.
- Descriptio vitae et mortis
- Bezugnahme auf biographische Schlüsselorte
- Herkunftsort
- De viris literis illustribus
- Bezugnahme auf Werk & Wirken
- Allgemeiner Bezug auf Werk & Wirken
- Descriptio vitae et mortis
- Laudatio
- Charakter & Fähigkeiten
- Descriptio vitae et mortis
- Alter
- Descriptio vitae et mortis
- Name des Verstorbenen
- Name im Nominativ
- De viris literis illustribus
- Bezugnahme auf Werk & Wirken
- Spezifischer Bezug auf Werk & Wirken
- Formulae (& Variationen)
- "hic situs est"
- Descriptio mortui et sepulchri
- Deiktischer Verweis
- Lokale Deixis
- Descriptio mortui et sepulchri
- Bezugnahme auf die Situierung im Grab
- "situs"
- De viris literis illustribus
- Verfall/Sterben von Literatur oder Bildung
- Dramatische Darstellung
- Inneres Kommunikationssystem
- Sprecher (dramatisch)
- Monument
- Dramatische Darstellung
- Inneres Kommunikationssystem
- Sprecheradressat (dramatisch)
- Kollektive Nachwelt
- Asyndeton
- Homoioptoton
- Apokoinu
- Alliteration
- Metapher
- Pios hervorragendes Gedächtnis & Belesenheit.
- Abbildende Wortstellung
- Alle Anmut, die in der alten Sprache enthalten ist.
- Hyperbaton
v. 1: Felsina = früherer (etrurischer) Name der Stadt Bologna (Georges 1913, s. v. „Bononia I“).
v. 3: quicum = archaisierend für quocum, s. Werkbezug (Georges 1913, s. v. „qui [1]“ a. E.).
Werkbezug: Laut Giovio hatte Pio ein hervorragendes Gedächtnis sowie eine Vorliebe für eine archaisierende Ausdrucksweise. Außerdem edierte und kommentierte er u. a. die Komödien des Plautus.